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„Ein Wort nach dem anderen“ – Warum ich aufgehört habe, auf Schreib-Gurus zu hören

By riyas / April 6, 2026 / Keine Kommentare / Allgemein

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Inhalt

  • Einleitung
  • Der Realitätscheck: 3-Schicht-System vs. 2.000 Wörter
  • Mein persönlicher Wendepunkt: Stephen King
  • Was ich heute weiß (und was du wissen darfst)
  • Mein Fazit für dich
  • Frage:

Einleitung

Hand aufs Herz: Als ich 2015 an meiner ersten Buchreihe saß, hatte ich absolut keine Ahnung von gar nichts.Und das merkte man auch. Ich wusste nur, dass ich diese Geschichte erzählen wollte und das habe ich. Aber kaum fing ich an, nach Tipps zu suchen, fühlte ich mich eher wie ein Versager als wie ein Autor.
Kennst du das?

Der Realitätscheck: 3-Schicht-System vs. 2.000 Wörter

Überall hieß es: „Wenn du es ernst meinst, musst du 1.000 oder 2.000 Wörter am Tag schreiben.“ Oder: „Du musst mindestens dreimal die Woche auf Social Media präsent sein, plotten wie ein Profi und nebenher noch dein Marketing rocken.“

Ich saß da, kam gerade aus der 3-Schicht-Arbeit, musste noch Haushalt und Kind versorgen, war hundemüde und dachte nur: Wie soll das gehen? Diese „Regeln“ haben mich nicht motiviert, sie haben mich gelähmt. Der Druck war riesig. Ich wollte schließlich alles ‚richtig‘ machen.

Google war mein bester Freund: Wie lang muss ein Kapitel sein? Wie lang ist ein Prolog? Kapitelnamen oder Nummern? Was ist plotten? Wie plottet man? Welches Programm brauche ich? und so vieles mehr. Ich habe mich selbst verrückt gemacht.

Mein persönlicher Wendepunkt: Stephen King

Die Rettung kam ausgerechnet von meinem Lieblingsautor. In seinem Buch Das Leben und das Schreiben räumt Stephen King mit diesem Druck auf. Klar, er schreibt seine sechs Seiten am Tag, aber er sagt auch ganz deutlich: Jeder ist anders. Was für ihn gilt, muss für dich nicht gelten.
In einem Interview wurde er mal gefragt, wie er es schafft, so viel zu schreiben. Seine Antwort war so simpel wie genial: „Ein Wort nach dem anderen.“

Was ich heute weiß (und was du wissen darfst)

Heute, Jahre später, bin ich viel ruhiger. Ich habe gelernt, dass mein Tempo mein Erfolg ist. Mein Buch, meine Regeln. Es gibt kein Richtig oder falsch.

  • Ich schreibe in meinem Rhythmus. Manchmal 400 Wörter, manchmal 2000 und an anderen Tagen gar nichts.
  • Ich poste, wenn ich etwas zu sagen habe, nicht weil ein Algorithmus es will.
  • Ich weiß, dass mein Werkzeugkasten (das Lesen!) wichtiger ist als jede starre Wortzahl-Vorgabe.

Mein Fazit für dich

Lass dich nicht verunsichern. Auch die großen Autoren schreiben ein Wort nach dem anderen.

Frage:

„Welcher Schreibtipp hat dich am meisten verunsichert?“


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